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Motorola schließt Werk in Texas nach nur einem Jahr

Erst vor etwa einem Jahr hatte der Handy-Pionier Motorola ein neues Werk im US-amerikanischen Staat Texas eröffnet. Doch schon nach nur etwa einem Jahr gibt das Unternehmen die Fabrik wieder auf. Wie Motorola meldet, sei „der Nordamerikanische Markt außerordentlich hart“, um dort Fuß fassen zu können. Aktuell sind in Texas rund 700 der einst mehr als 3.800 Mitarbeiter beschäftigt.

Zurzeit befindet sich Motorola zwar noch in der Hand von Google, doch Verhandlungen bezüglich eines Verkaufes an das chinesische Unternehmen Lenovo laufen bereits. Doch, so Motorola-Manager Rick Osterloh, habe der Verkauf des Unternehmens mit der Werksschließung nichts zu tun. Aktuell wird in dem ehemaligen Nokia-Werk in Fort Worth noch das Moto X Smartphone gefertigt, welches bei den Usern vor allem durch seine individuellen Anpassungsmöglichkeiten, wie etwa eine verschiedene Gehäuserückseite, für Überzeugung hatte sorgen sollen. Doch konnte Motorola das Moto X bei Weitem nicht so gut an den Mann bringen, wie erhofft. Deshalb sei eine Produktion in den USA schlichtweg nicht rentabel, so Motorola-Manager Mark Randall. Eine Schließung des Werkes zum Ende des Jahres 2014 sei daher unumgänglich.

Google verkauft Motorola für ein Viertel des ursprünglichen Kaufpreises

Ursprünglich hatte Google den Konzern Motorola vor rund zwei Jahren für 12,5 Milliarden US-Dollar aufgekauft, Lenovo hingegen zahlt nun lediglich einen Betrag von rund 3 Milliarden US-Dollar. Allerdings ist Google bekanntermaßen natürlich nicht auf den Kopf gefallen. Denn selbstverständlich verbleiben die Motorola-Patente bei Google.


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Veröffentlicht: smstraum.de, 03.06.2014


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