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So bleibt das Smartphone schön wie am ersten Tag

Das nagelneue Smartphone. Keine Kratzer, keine Fingerabdrücke, kein bremsender Datenmüll im Speicher. Damit es lange so bleibt, müssen einige Tipps beachtet werden. Mit den Free-SMS lassen sich Kurznachrichten bequem vom Computer versenden – perfekt nicht nur für alle, die mit der virtuellen Tastatur von Smartphones nach wie vor nicht so richtig „warm“ werden. Und gleichzeitig auch für Vielschreiber besser geeignet, weil kein SMS-Kontingent der SIM-Karte aufgefressen wird. Free-SMS kann man auch hier auf smstraum.de schreiben.
Das nagelneue Smartphone. Keine Kratzer, keine Fingerabdrücke, kein bremsender Datenmüll im Speicher. Damit es lange so bleibt, müssen einige Tipps beachtet werden.

Das nagelneue Smartphone. Keine Kratzer, keine Fingerabdrücke, kein bremsender Datenmüll im Speicher. Damit es lange so bleibt, müssen einige Tipps beachtet werden.

Aber dann gibt es ja auch noch das großartige Gefühl, wenn das brandneue Smartphone zuhause vor einem auf dem Tisch liegt: Den Karton aufgemacht, wow, das riecht sogar richtig neu. Aber wer kann schon von seinem Smartphone behaupten, dass es nach nur wenigen Monaten noch genauso brandneu aussieht? Klar, die Stunden in Hosen- und Handtaschen hinterlassen ihre Spuren. Kratzer im Gehäuse, Macken in lackierten Teilen und wenn es ganz arg kommt, auch Risse im Display. Und nicht zu vergessen: Auch das einst so rasend schnelle Handy wird immer langsamer – Datenmüll, der sich immer weiter anhäuft, bremst es aus. Kurzum: Wie bei einem Auto ist es auch beim Smartphone ziemlich schwer, es vor den ganzen zwangsläufigen Abnutzungserscheinungen des Alltags zu bewahren – aber unmöglich ist es nicht. Der folgende Ratgeber will zeigen, wie das Handy innerlich und äußerlich brandneu bleibt.

Display
Das Display ist der wichtigste Angriffspunkt. Denn auch, wenn hier meist besonders kratzfeste Glassorten zum Einsatz kommen, so ist es meist unvermeidlich, dass sich über kurz oder lang kleine Kratzer ins Material einarbeiten – das kann schon dann passieren, wenn sich in den Riefen der Fingerabdrücke ein besonders hartes Staubkorn unbemerkt festsetzt.

Daher einige Tipps:

  • Vor dem Benutzen immer die Fingerspitzen kurz abwischen, notfalls an der Kleidung
  • Fingerabdrücke mit einem Brillenputztuch regelmäßig entfernen - ein feuchter Lappen führt meist nur zu Schmiererei.

Das Handy immer alleine in eine Tasche stecken, niemals zusammen mit harten Gegenständen wie Schlüsseln oder Feuerzeugen. Zusätzlich bietet es sich auch bei modernen Smartphones mit Spezialglas-Displays immer auch an, eine Displayschutzfolie zu verwenden. Das gilt vor allem, wenn das Handy auf der Arbeit mit Staub und anderem Schmutz in Kontakt kommt, der sich zwangsläufig aufs Display legt. Dann nämlich kann die Folie, wenn sie verkratzt ist, einfach abgezogen werden und darunter findet sich das blitzsaubere Display. Wie es geht, verrät dieser Ratgeber.

Gehäuse
Dem Gehäuse widmen die Hersteller den meisten Design-Aufwand: Aluminium, Lederoptik, glänzende Lackierungen. Das Problem dabei: Auch wenn sie durchaus robust sind, halten die Materialien selten dem harten Alltag dauerhaft stand. Und fällt einem das Handy aus der Hand, sind Macken fast schon vorprogrammiert. Grundsätzlich sollte das Handy daher in einer Hülle stecken. Diese können neutralfarbig sein, durchsichtig, mit eigenen Fotos verziert oder total bunt.

  • Wichtig ist nur:
  • Sie müssen das ganze Handy zuverlässig auch vor Stürzen schützen: Hardcases sind meist aus Kunststoff, günstig und schützen gut vor Kratzern aber kaum vor Stößen.
  • Bumper-Cases bestehen aus Silikon, sind weicher und federn auch grobe Stöße gut ab.
  • Handytaschen sind praktisch ein Handschuh fürs Smartphone und schützen auch das Display. Allerdings muss das Handy zum Bedienen zwingend herausgezogen werden und ist dann schutzlos
  • Flip-Cases kommen oft in Leder-Optik und bedecken ebenfalls das ganze Gerät. Um ans Display zu gelangen, muss eine Klappe geöffnet werden.
  • Den besten Schutz bietet freilich die Kombination aus Flip-Case und einer großen Handytasche. Dann kann wirklich kaum noch etwas passieren. Wer sich jedoch mit anderen Cases begnügen möchte, sollte dennoch immer zusätzlich das Display durch eine Folie schützen.

    Schmutz
    Selbst wenn ein Smartphone in einer Hülle steckt und die Hosentasche für sich alleine hat: Schmutz kann sehr schnell dafür sorgen, dass das Äußere unansehnlich wird und sogar die Linsen der Kamera so verkratzen, dass diese nur noch verschwommene Fotos produziert. Denn Schmutz wirkt wie Sandpapier. Daher ist es immens wichtig, auch Handys in Cases regelmäßig herauszunehmen und zu reinigen:
  •  Zuerst mit einem feinen Pinsel oder einer Druckluftdose aus dem Elektrobedarf das Gerät von außen von gröberem Schmutz befreien.
  • Dann das System herunterfahren, Batteriedeckel und Akku entfernen. Auch dort den Staub mit dem Pinsel herauskehren. Alternativ kann auch hier eine Druckluftdose zum Einsatz kommen.
  • Anschließend mit einem Microfaser-Tuch das ganze Äußere vorsichtig reinigen. Bei hartnäckigen Flecken keine scharfen Reiniger verwenden, sondern ein spezielles Handy-Reinigungstuch.



Datenmüll
Ist das Gerät äußerlich sauber, sollte auch die innere Neuwertigkeit wieder hergestellt werden. Und das geht nur durch Entfernen von Datenmüll. Dieser sammelt sich zwangsläufig im Lauf der Zeit an: Fragmente von gelöschten Fotos, besuchte Websites, alte SMS-Chats usw. Wer hier „Tabula rasa“ machen will, sollte seine wichtigsten Daten vorher auf dem Computer sichern und dann das Gerät nach Betriebsanleitung auf die Werkseinstellungen zurücksetzen – dann ist die gesamte Software wieder im Auslieferungszustand. Allerdings bedeutet dieser Schritt anschließend auch wieder viel Arbeit, wenn die Daten und Apps manuell wieder aufs Handy gebracht werden sollen. Einfacher kann es daher sein, sich eine Datenshredder-App aufs Gerät zu laden. Ganz wichtig: Schon mit dem ersten Start einer neuen App landen wieder überflüssige Daten auf dem Handyspeicher. Eine solche Reinigung sollte daher in regelmäßigen Abständen mindestens einmal pro Monat erfolgen.

Fazit
Das Handy ist für viele ein Alltagsgegenstand und wird dementsprechend nach einer gewissen vorsichtigen Eingewöhnungszeit meist auch ziemlich achtlos behandelt. Wer aber möchte, dass sein Gerät auch noch nach zwei oder mehr Jahren neuwertig wirkt, muss es nicht nur gut schützen und mit Bedacht behandeln, sondern auch für eine regelmäßige interne und externe Reinigung sorgen. Denn das bedeutet nicht nur ein schöneres Smartphone, sondern steigert später auch einen etwaigen Verkaufspreis ganz gehörig.

Bildquellen:
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Veröffentlicht: smstraum.de, 10.04.2016


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