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Carrier IQ stellt sich öffentlich den Spionage-Vorwürfen
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In einer Stellungsnahme gab Carrier IQ nun zu, dass eine unternehmenseigene Software Kurzmitteilungen gespeichert hat. Aber das US-Unternehmen betonte gleichzeitig, dass sie niemals ausgewertet wurden. Vielmehr handelt sich um einen Fehler, der das Speichern der Kurzmitteilungen auf dem Unternehmensserver verursachte.
Aufgedeckt wurde die Spionage-Panne durch ein Video im Netz. Darin zeigte ein Software-Experte, wie das Programm schon beim Eintippen der gewählten Telefonnummer diese speichert. Bislang aber sind nur Handy-Nutzer aus den USA betroffen. Dort ist die Software in Millionen Mobilfunktelefonen integriert, soll aber lediglich zur Informationssammlung für US-Netzbetreiber dienen, die diese wiederum zur Netzverbesserung nutzen.
Bislang stritt Carrier IQ aber jegliche Vorwürfe zurück, musste jedoch - nachdem eine Anfrage aus dem Senat bezüglich der Vorwürfe kam - öffentlich Stellung nehmen. Trotzdem kam nur ein kleines Zugeständnis von Carrier IQ. Vielmehr sei es ein technischer Fehler gewesen, als Spionage, die zur Speicherung von Kurzmitteilungen führte.
Doch mit der Stellungsnahme endet der Fall noch lange nicht für Carrier IQ. Denn inzwischen gibt es in den USA inzwischen eine Sammelklage gegen das Unternehmen. Wahrscheinlich aber wird sich nicht nur Carrier IQ allein vor Gericht verantworten müssen, sondern auch Unternehmen wie Apple, Sprint, AT&T und Samsung.